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Nach den Bombenabwürfen im 2. Weltkrieg auf deutsche Städte sind von Aufklärungsflugzeugen der Alliierten Luftbilder aufgenommen worden um sehr schnell das Ausmaß der Zerstörung zu dokumentieren. Diese Luftbilder aus den Archiven der USA und von Großbritannien sind eine unverzichtbare Informationsquelle dar. Sie dienen uns heute als Grundlage für eine Gefährdungsabschätzung von Flächen, da sie eine Fülle an Informationen über stattgefundene Bombardierungen, Artilleriebeschuss und Stellungskämpfe beinhalten. 


Nach den Anfängen der Luftbildauswertung 1958 und der Digitalisierung der Auswertung um die Jahrtausendwende werden die Luftbilder heute von speziell geschulten Operatoren stereoskopisch auf stattgefundene Kriegshandlungen und mögliche Blindgängerverdachtspunkte hin ausgewertet. Durch die ergänzende Nutzung weiterer historischer Dokumente kann so eine umfassende historisch-genetische Rekonstruktion erstellt werden. Das Ergebnis sind Kartierungen mit denen eine Gefährdungsabschätzung möglich ist und die als Grundlage für die Planung von weiteren notwendigen Detektionsmaßnahmen dienen.